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Käfer (Coleoptera) 4






 

Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".

 




Familie Blattkäfer (Chrysomelidae)



Chrysolina sturmi


 

 
Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi
Chrysolina sturmi

14. 04. 09
Chrysolina sturmi
(det. Klaas Reißmann)


 

14. 04. 09
Chrysolina sturmi
(det. Klaas Reißmann)


 

26. 04. 09
Chrysolina sturmi


 


 

Chrysolina sturmi ist etwa 1 cm lang, metallisch gefärbt (die Varianten erstrecken sich von Violett über Grün bis Blau). Bei Gefahr werden Beine, Fühler und Kopf an den Körper angezogen. Der Käfer und seine Larven leben u. a. an Labkraut-Arten.


 






Chrysomela vigintipunctata


 

 
Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata

08. 06. 09
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Thomas Hoerren)
 


 

08. 06. 09
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Thomas Hoerren)


 
 
Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata
Chrysomela vigintipunctata

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz


 

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz


 

02. 04. 12
Chrysomela vigintipunctata
(conf. Jochen Hesse)
Fundort:
Weinberge Belz


 


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 1 (vom Aussterben bedroht)
Chrysomela vigintipunctata erreicht eine Länge von knapp 1 cm und ist hier vereinzelt zu finden. Der Käfer und seine Larven leben an Weiden.


 






Ameisen-Blattkäfer (Clytra quadripunctata)


 

 
Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata
Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata
Ameisen-Blattkäfer Clytra quadripunctata


25. 06. 04
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)


 


03. 05. 09
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)


 


09. 05. 09
Ameisen-Blattkäfer
(Clytra quadripunctata)


 



 

Die Larve des Ameisenblattkäfers, Clytra quadripunctata, der etwa 1 cm groß wird und von Mai - August vereinzelt am Stux fliegt, hat eine interessante Lebensweise: sie leben in den Nestern der Roten Waldameise, wo sie durch ein Gehäuse aus den eigenen Exkrementen vor den Ameisen geschützt sind. Die Käfer habe ich bislang auch stets in der Nähe solcher Nester gefunden.


 






Cryptocephalus aureolus


 

 
Cryptocephalus aureolus Fallkäfer
Cryptocephalus aureolus Fallkäfer

16. 05. 09
Cryptocephalus aureolus
(det. Klaas Reißmann)


 

16. 05. 09
Cryptocephalus aureolus
(det. Klaas Reißmann)


 


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Cryptocephalus aureolus, ein Fallkäfer, ist eine recht seltene Art, die gerne auf gelben Korbblütlern sitzt; bei uns im Garten findet man ihn vereinzelt auf den Blüten des Habichtskrauts. Die Art wird knapp 1 cm lang; Die Hinterleib der Larven steckt in einer Kothülle; sie ernähren sich vegetarisch. Insgesamt ist die Biologie der Fallkäfer bislang noch wenig erforscht.

Der deutsche Name "Fallkäfer" rührt daher, dass sich diese Käfer bei Gefahr schnell zu Boden fallen lassen.


 






Cryptocephalus vittatus


 

 
Cryptocephalus vittatus Fallkäfer
Cryptocephalus vittatus Fallkäfer

26. 05. 11
Cryptocephalus vittatus
(conf. Reinhard Weidlich)


 

26. 05. 11
Cryptocephalus vittatus


 


 

Cryptocephalus vittatus, der Gebänderte Fallkäfer, wird knapp 0,5 cm lang. Die nicht gerade häufige Art ist hier vereinzelt an den Blüten des Kleinen Habichtskrauts (Hieracium pilosella) ab Mai bis in den Sommer zu finden; die Larve lebt an Margariten.


 






Lilioceris lilii


 

 
Lilioceris lilii Lilienhähnchen
Lilioceris lilii Lilienhähnchen
Lilioceris lilii Lilienhähnchen

09. 08. 10
Lilioceris lilii


 

09. 08. 10
Lilioceris lilii


 

09. 08. 10
Lilioceris lilii


 


 

Das Lilienhähnchen Lilioceris lilii erreiche eine Länge von bis zu 8 mm und ist in Deutschland recht häufig. Die Larven, die sich mit ihrem eigenen Kot tarnen, sind als Lilienschädlinge gefürchtet. Meine Versuche, die Türkenbundlilie (Lilium martagon) im Garten anzusiedeln, sind wohl alle an ihnen gescheitert. Erst in den letzten zwei Jahren hat sich ein einzelnes Exemplar erholt und blüht seitdem regelmäßig. Es blieb seitdem seltsamerweise von Fraßschäden völlig verschont.


 






Longitarsus tabidus


 

 
Longitarsus tabidus Flohkäfer Erdfloh

12. 09. 11
Longitarsus sp.,
evtl. tabidus
(det. Boris Büche)
auf Verbascum thapsus


 


 

Die Käfer der Gattung Longitarsus sind meist nur 2 - 3 mm lang und schwer voneinander zu unterscheiden. Manche Arten sind eng an ihre jeweilige Nahrungspflanze gebunden, wobei 4 Arten auf Königskerzen (Verbascum) vorkommen, neben tabidus u. a. auch der ähnliche L. nigrofasciatus.


 






Rothalsiges Getreidehähnchen
(Oulema melanopus / duftschmidi))


 

 
Oulema melanopus duftschmidi
Oulema melanopus duftschmidi

04. 03. 12
Oulema melanopus / duftschmidi


 

04. 03. 12
Oulema melanopus / duftschmidi


 


 

Die beiden Arten Oulema melanopus und duftschmidi lassen sich nur durch Genitaluntersuchung unterscheiden; beide Arten sind in Deutschland allgemein häufig. Die Käfer werden knapp 0,5 cm lang, die Larven, aber auch die Käfer leben auf den Blättern von Gräsern


 






Smaragdina cyanea


 

 
Smaragdina cyanea
Smaragdina cyanea


02. 05. 05
Smaragdina cyanea


 


29. 05. 10
Smaragdina cyanea


 



 

Smaragdina cyanaea wird etwa 0,5 cm lang und ist hier vereinzelt an Laubbäumen zu finden. Die Larven leben in Ameisennestern.


 






Tatzenkäfer (Timarcha tenebricosa)


 

 
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa


13. 04. 12
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
Fundort:
Weinberge Belz


 


13. 04. 12
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
Fundort:
Weinberge Belz


 


21. 04. 09
Tatzenkäfer
(Timarcha tenebricosa)
(det. Gerhard Katschak)


 
 
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa
Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa


11. 04. 08
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)


 


11. 04. 08
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)


 


03. 05. 09
Tatzenkäfer(
Timarcha tenebricosa)


 



 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Der Tatzenkäfer Timarcha tenebricosa ist in Deutschland selten, diese beiden Exemplare vom 10. 04. 07 fand ich an einer Weinbergsmauer unter zwei dicht beieinanderliegenden Steinen, das Pärchen vom Jahr darauf nur wenige Meter entfernt. Die Tiere werden etwa 1,5 cm groß.


 





Familie Scheinbockkäfer (Oedemeridae)





Ischnomera caerulea / cyanea


 

 
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer

13. 04. 10
Ischnomera caerulea / cyanea
(conf. Boris Büche)


 

09. 05. 10
Ischnomera caerulea / cyanea


 

12. 05. 10
Ischnomera caerulea / cyanea


 
 
Ischnomera caerulea cyanea Scheinbockkäfer

26. 04. 11
Ischnomera caerulea / cyanea


 


 

Ischnomera caerula und cyanea sind äußerlich nicht zu unterscheiden; caerulea ist allerdings der wesentlich häufigere der Beiden. Beide werden bis zu 1 cm lang und sind im Frühjahr uns Sommer auf Blüten zu finden. Die Larven leben in morschem Holz; der Käfer überwintert in der Puppenwiege.


 






Nacerdes carniolica


 

 
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica


11. 07. 08
Nacerdes carniolica
(det. Klaas Reißmann)


 


11. 07. 08
Nacerdes carniolica
(det. Klaas Reißmann)


 


24. 08. 09
Nacerdes carniolica


 
 
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica
Nacerdes carniolica


10. 08. 10
Nacerdes carniolica


 


10. 08. 10
Nacerdes carniolica


 


10. 08. 10
Nacerdes carniolica


 



 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Nacerdes carniolica ist eine seltene Art, die bis zu 1,5 cm lang wird. Der Käfer kann über weite Strecken fliegen. Er ernährt sich von Kiefernnadeln, die Larven leben in morschem Nadelbaumholz, hauptsächlich Kiefer. Hier ist er vereinzelt am Licht zu finden.


 






Oedemera nobilis


 

 
Oedemera nobilis
Oedemera nobilis


24. 05. 08
Oedemera nobilis
Männchen
(det. Klaas Reißmann)


 


24. 05. 08
Oedemera nobilis
Männchen


 



 

Oedemera nobilis ist eine häufige, etwa 1 cm lange Art, die oft Blüten zu finden ist; sie ernähren sich von Blütenpollen und fliegen von Mai - August. Die Männchen sind an den verdickten Hinterbeinen zu erkennen. Die Larven leben von vermoderndem Holz.


 






Oedemera podagrariae


 

 
Oedemera podagrariae


30. 05. 08
Oedemera podagrariae
(conf. Klaas Reißmann)


 



 

Der wärmeliebende Oedemera podagrariae wird etwa 1 cm lang und ist hier vereinzelt auf Blüten zu finden. Die Larven entwickeln sich in trockenem Holz oder den trockenen Stengeln krautiger Pflanzen.


 





Familie Schildkäfer (Cassidinae)





Cassida sp., evtl. rubiginosa


 

 
Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 
 
Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer
Cassida rubiginosa, Schildkäfer

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 

24. 05. 12
Cassida sp.,
evtl. rubiginosa
(det. Gernot Medger)
Fundort:
Mittlere Weinberge,
auf Natternkopf


 


 

Cassida rubiginosa wird gut 0,5 cm lang. Der Käfer ist häufig auf Disteln oder Kletten zu finden.


 






Hypocassida subferruginea


 

 
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea


26. 02. 07
Hypocassida subferruginea
(det. Boris Büche)
Fundort: Weinberg, unter Stein


 


02. 03. 07
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberg, unter Stein


 


10. 04. 07
Hypocassida subferruginea
Fundort: Weinberg


 
 
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea
Hypocassida subferruginea


23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz


 


23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz


 


23. 04. 12
Hypocassida subferruginea)
Fundort: Weinberge Belz


 



 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet)
Hypocassida subferruginea wird knapp 1 cm groß und ist in Deutschland ziemlich selten, auch hier am Stux ist er nur vereinzelt anzutreffen, bislang immer unter Steinen. Die bedornten Larven leben wie Raupen an Blättern, tragen aber zum Schutz eine Maske aus Kot und alten Häuten.


 





Familie Apionidae (Spitzmäuschen)





Apion frumentarium


 

 
Apion frumentarium
Apion frumentarium
Apion frumentarium


03. 03. 08
Apion frumentarium
(det. Christoph Benisch)


 


03. 03. 08
Apion frumentarium
(det. Christoph Benisch)


 


25. 09. 11
Apion frumentarium
(conf. Boris Büche)


 



 

Apion frumentarium wird max. 4 mm groß und ist eine häufige Art eher feuchter Habitate. Die Larven entwickeln sich in Blättern und Stengeln von Sauerampfer-Arten.


 





Familie Blattroller, Triebstecher (Attelabidae)





Eichenblattroller (Attelabus nitens)


 

 
Eichenblattroller Attelabus nitens
Eichenblattroller Attelabus nitens


14. 05. 07
Eichenblattroller
(Attelabus nitens)
(conf. Petr Zabransky)


 


17. 05. 07
Eichenblattroller
(Attelabus nitens)


 



 

Der etwa 0,5 cm groß werdende Eichenblattroller ist bei uns - wie meist überall, wo Eichen wachsen - recht häufig. Die Larve entwickelt sich in einem zusammengerollten Eichenblatt.


 





Familie Rüsselkäfer (Curculionidae)





Anthribus albinus


 

 
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler

28. 06. 10
Anthribus albinus


 

28. 06. 10
Anthribus albinus


 

28. 06. 10
Anthribus albinus


 
 
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler
Anthribus albinus Grosser Breitrüssler

16. 03. 12
Anthribus albinus


 

16. 03. 12
Anthribus albinus


 

16. 03. 12
Anthribus albinus


 


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Anthribus albinus, der Grosse Breitrüssler, ist ein etwa 1 cm großer, hübsch gezeichneter Käfer, der allgemein eher selten ist und sich von Baumpilzen ernährt. Hier ist er nur vereinzelt zu finden.


 






Haselblattroller (Apoderus coryli)


 

 
Haselblattroller Apoderus coryli
Haselblattroller Apoderus coryli
Haselblattroller Apoderus coryli


19. 05. 07
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 


19. 05. 07
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 


23. 05. 07
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 
 
Haselblattroller Apoderus coryli
Haselblattroller Apoderus coryli
Haselblattroller Apoderus coryli


10. 04. 09
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 


11. 04. 09
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 


14. 04. 09
Haselblattroller
(Apoderus coryli)


 



 

Der Haselblattroller Apoderus coryli, der knapp 1 cm groß wird, kommt bei uns vereinzelt auf Haselnußsträuchern vor. Er fliegt von Mai - September. Das Weibchen rollt Haselnußblätter zu einer Röhre, in das es Eier legt und in dem die Larven leben. Bei uns ist die Art auch öfters auf Hainbuche zu sehen.


 






Cionus olens


 

 
Cionus olens Rüsselkäfer Königskerze
Cionus olens Rüsselkäfer Königskerze
Cionus olens Rüsselkäfer Königskerze

07. 04. 09
Cionus olens
(det. Boris Büche)


 

07. 04. 09
Cionus olens
(det. Boris Büche)


 

07. 04. 09
Cionus olens
(det. Boris Büche)


 


 

Cionus olens ist ein kleiner Rüsselkäfer von etwa 3 mm Länge, der auf dem Stux recht häufig an Königskerze gefunden werden kann; insgesamt aber ist die Art recht selten. Von anderen, ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch eine doppelte Behaarung (längere, abstehende Haare in einer dichten Grundbehaarung).


 






Curculio pellitus


 

 
Curculio pellitus


06. 06. 06
Curculio pellitus
(det. Ringo Dietze)


 



 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf 1 (vom Aussterben bedroht).
Curculio pellitus wird bis zu 8 mm groß und lebt an Eichen. Dieses Exemplar ist bislang ein Einzelfund. Von der ähnlichen Art C. venosus unterscheidet er sich durch die kräftigeren Beine und den sich nicht verjüngenden Rüssel.


 






Curculio venosus


 

 
Curculio venosus
Curculio venosus
Curculio venosus

06. 05. 09
Curculio cf. venosus
(det. Klaas Reißmann)


 

06. 05. 09
Curculio cf. venosus
(det. Klaas Reißmann)


 

04. 05. 12
Curculio cf. venosus


 
 
Curculio venosus
Curculio venosus
Curculio venosus

02. 08. 11
Curculio venosus
(conf. Boris Büche)


 

04. 05. 12
Curculio venosus


 

04. 05. 12
Curculio venosus


 


 

Curculio venosos wird 5 - 7 mm lang. Da sich die Larve in Eicheln entwickelt, ist die Art nur dort zu finden, wo es Eichen gibt, dort aber ist sie meist nicht selten.


 






Dorytomus sp.


 

 
Dorytomus Rüsselkäfer Unkel
Dorytomus Rüsselkäfer Unkel

04. 02. 11
Dorytomus sp.
ca. 3 mm
(det. Jürgen Peters,
Boris Büche)


 

04. 02. 11
Dorytomus sp.
ca. 3 mm
(det. Jürgen Peters,
Boris Büche)


 


 

Die Gattung Dorytomus soll in Mitteleuropa mit etwa 22 Arten vertreten sein, die nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Sowohl Larven als auch Käfer leben an Pappeln und Weiden; es überwintert der Käfer.


 






Exapion fuscirostre


 

 
Exapion fuscirostre
Exapion fuscirostre
Exapion fuscirostre

14. 10. 11
Exapion fuscirostre
(det. Frank Köhler)
Aus Ginster geklopft


 

14. 10. 11
Exapion fuscirostre
Aus Ginster geklopft


 

14. 10. 11
Exapion fuscirostre
Aus Ginster geklopft


 


 

Exapion fuscirostre wird max. 3 mm lang und ist häufig dort zu finden, wo seine Nahrungspflanze, Besenginster (Cytisus scoparius), wächst. Der Käfer saugt an Pflanzenteilen der Pflanze, die Larve entwickelt sich in den Samenkapseln.


 






Kirschkernstecher (Furcipus rectirostris)


 

 
Kirschkernstecher Furcipus rectirostris
Kirschkernstecher Furcipus rectirostris


23. 04. 08
Kirschkernstecher
(Furcipus rectirostris)
(conf. Christoph Benisch)


 


23. 04. 08
Kirschkernstecher
(Furcipus rectirostris)
(conf. Christoph Benisch)


 



 

Der nur knapp 5 mm große Kirschkernstecher Furcipus rectirostis ist hier häufig. Die Weibchen legen ihre Eier an den Fruchtknoten von Prunus-Arten, wie Kirschen, Schlehe etc. Die Larve dringt anschließend in den Kern ein, lebt von seinem Inneren und verpuppt sich dort. Der Käfer schlüpft im Herbst und überwintert.


 






Hypera postica


 

 
Hypera postica

14. 04. 09
Hypera postica
(det. Klaas Reißmann)


 


 

Hypera postica ist eine häufige, etwa 5 mm lange, in der Zeichnung sehr variable Rüsselkäferart, die bzw. deren bis 1 cm lange Larven an krautigen Pflanzen lebt, besonders an Luzerne, Bohnen, Erbsen oder Klee. Bei Massenauftreten kann die Art schädlich werden.


 






Larinus turbinatus


 

 
Larinus turbinatus

09. 05. 09
Larinus turbinatus
(det. Boris Büche)


 


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf 1 (vom Aussterben bedroht)
Larinus turbinatus wird bis zu knapp 1 cm lang. Er isthier vereinzelt auf Disteln anzutreffen. Die Larven entwickeln sich im Inneren der Distelköpfe.


 






Liophloeus tessulatus


 

 
Liophloeus tessulatus Staubrüssler
Liophloeus tessulatus Staubrüssler

04. 03. 09
Liophloeus tessulatus
(conf. Thomas Hoerren


 

04. 03. 09
Liophloeus tessulatus
(conf. Thomas Hoerren


 


 

Liophloeus tessulatus ist hier recht häufig; der Käfer wird etwa 1 cm groß und lebt an krautigen Pflanzen. Die Larven sollen an den Wurzeln von Bärenklauarten leben.


 






Lixus cf. bardanae


 

 
Lixus bardanae
Lixus bardanae
Lixus bardanae

15. 05. 10
Lixus cf. bardanae
Fundort:
Wiese vor Weinbergen


 

06. 05. 09
Lixus cf. bardanae
(det. Boris Büche)
Fundort:
Wiese vor Weinbergen


 

06. 05. 09
Lixus cf. bardanae
(det. Boris Büche)
Fundort:
Wiese vor Weinbergen


 
 
Lixus bardanae
Lixus bardanae

15. 05. 10
Lixus cf. bardanae
Fundort:
Wiese vor Weinbergen


 

04. 06. 11
Lixus cf. bardanae
Fundort:
Wiese vor Weinbergen


 


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf 1 (vom Aussterben bedroht)
Lixus cf bardanae ("cf." bedeutet, dass es noch eine Restunsicherheit bei der Artbestimmung gibt) wird etwa 1 cm groß und ist in Deutschland recht selten; das obige Tier ist bislang ein Einzelfund. Der Käfer, den man von April - September finden kann, lebt in eher feuchten Biotopen an Ampferarten, in deren Stengeln sich auch die Larven entwickeln.


 






Mitoplinthus caliginosus


 

 
Mitoplinthus caliginosus
Mitoplinthus caliginosus
Mitoplinthus caliginosus


09. 04. 08
Mitoplinthus caliginosus
(det. Ringo Dietze)
Totfund unter einem Stein


 


10. 04. 11
Mitoplinthus caliginosus


 


10. 04. 11
Mitoplinthus caliginosus
(conf. Boris Büche)


 



 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet)
Mitoplinthus caliginosus ist ein recht seltener Rüsselkäfer, der knapp 1 cm lang wird. Die Larve lebt hauptsächlich an den Wurzeln von Hopfen, aber auch an denen anderer Pflanzen.


 






Mogulones geographicus


 

 
Mogulones geographicus

30. 09. 11
Mogulones geographicus
(conf. Boris Büche)


 


 

Mogulones geographicus wird max. 5 mm lang und ist allgemein nicht selten wo seine bevorzugte Nahrungspflanze, Natternkopf (Echium vulgare), wächst. Die Larven entwickeln sich in der Pflanze.


 






Mononychus punctum album


 

 
Mononychus punctum album
Mononychus punctum album
Mononychus punctum album

07. 05. 09
Mononychus punctum album
(det. Boris Büche)


 

07. 05. 09
Mononychus punctum album
(det. Boris Büche)


 

07. 05. 09
Mononychus punctum album
(det. Boris Büche)


 


 

Rote-Liste-Einordnung in RPf 3 (gefährdet)
Mononychus punctum album ist eine eher südliche Art von maximal 5 mm Länge, die meist auf Schwertlilien zu finden ist. In unserem Garten tritt sie zuweilen in größerer Menge an den Blüten der Sumpfschwertlilie auf.


 






Otiorhynchus porcatus


 

 
Otiorhynchus porcatus
Otiorhynchus porcatus
Otiorhynchus porcatus


12. 03. 07
Otiorhynchus porcatus
(det. Boris Büche)


 


04. 03. 08
Otiorhynchus porcatus
(conf. Thomas Hoerren)


 


04. 03. 08
Otiorhynchus porcatus
(conf. Thomas Hoerren)


 
 
Otiorhynchus porcatus
Otiorhynchus porcatus
Otiorhynchus porcatus


14. 03. 11
Otiorhynchus porcatus
Fundort:
Mittl. Weinberge,
unter Stein


 


02. 04. 12
Otiorhynchus porcatus
Fundort:
Weinberge Belz,
unter Stein


 


04. 04. 12
Otiorhynchus porcatus
Fundort:
Weinberge Belz,
unter Stein


 



 

Otiorhynchus porcatus, ein Dickmaulrüssler, ist eine allgemein nicht häufige Art, und auch hier ist sie nur vereinzelt zu finden. Das Tier wird knapp 5 mm groß und frisst an Laubbäumen.


 






Phyllobius cf. argentatus


 

 
Phyllobius cf. argentatus
Phyllobius cf. argentatus


09. 05. 08
Phyllobius cf. argentatus
(det. Boris Büche)


 


09. 05. 08
Phyllobius cf. argentatus
(det. Boris Büche)


 



 

Phyllobius argentatus, der von einigen ähnlichen Arten dem Foto nach kaum zu unterscheiden ist, wird maximal 5 mm lang. Er lebt an verschiedenen Laubbäumen, von denen er sich ernährt. Hier wie fast überall ist er häufig.


 






Phyllobius maculicornis


 

 
Phyllobius maculicornis
Phyllobius maculicornis

26. 04. 11
Phyllobius maculicornis
Fundort:
Auf dem Stux


 

26. 04. 11
Phyllobius maculicornis
(det. Frank Köhler)
Fundort:
Auf dem Stux


 


 

Phyllobius maculicornis wird knapp 0,5 cm lang. Der Käfer lebt hauptsächlich an Weißdorn (Crataegus). Die Art ist allgemein häufig.


 






Brennessel-Grünrüssler (Phyllobius pomaceus)


 

 
Brennessel-Grünrüssler, Phyllobius pomaceus
Brennessel-Grünrüssler, Phyllobius pomaceus
Brennessel-Grünrüssler, Phyllobius pomaceus

10. 05. 12
Brennessel-Grünrüssler
(Phyllobius pomaceus)
(det. Boris Büche)


 

10. 05. 12
Brennessel-Grünrüssler
(Phyllobius pomaceus)
(det. Boris Büche)


 

10. 05. 12
Brennessel-Grünrüssler
(Phyllobius pomaceus)
(det. Boris Büche)


 


 

Wie schon der Name sagt, ist der Brennessel-Grünrüssler, Phyllobius pomaceus, meist grün gefärbt; aber auch schwarze Exemplare kommen vor. Die knapp 1 cm langen, meist häufigen Käfer leben auf und von Brennesseln, die Larven leben von deren Wurzeln.


 






Phyllobius pyri


 

 
Phyllobius pyri
Phyllobius pyri
Phyllobius pyri


30. 05. 08
Phyllobius pyri
(conf. Boris Büche)


 


14. 04. 09
Phyllobius pyri
(det. Jürgen Peters)


 


14. 04. 09
Phyllobius pyri
(det. Jürgen Peters)


 
 
Phyllobius pyri
Phyllobius pyri
Phyllobius pyri


28. 04. 11
Phyllobius pyri
(det. Jürgen Peters,
Boris Büche)


 


18. 05. 09
Phyllobius pyri
(det. Boris Büche)


 


18. 05. 09
Phyllobius pyri
(det. Boris Büche)


 



 

Phyllobius pyri ist eine allgemein häufige Art, die 6 - 7 mm lang wird. Der Käfer lebt von den Blättern von Laubbäumen, die Larven sollen von Graswurzeln leben.


 






Rhynchites auratus


 

 
Rhynchites auratus
Rhynchites auratus
Rhynchites auratus

22. 05. 11
Rhynchites auratus
(det. Frank Köhler)


 

22. 05. 11
Rhynchites auratus
(det. Frank Köhler)


 

22. 05. 11
Rhynchites auratus
(det. Frank Köhler)


 


 

Rote-Liste-Einordnung in RPf 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet)
Rhynchites auratus, der Kirschfruchtstecher, wird knapp 1 cm lang. Die in Deutschland zwar weit verbreitete, aber allgemein seltene Art legt ihre Eier bevorzugt in Schlehenfrüchten ab, in deren Kern sich die Larve entwickelt. Alternativ können auch Pflaumen oder Kirschen angebohrt werden. In Südeuropa kann die Art schädlich werden.


 






Tanymecus palliatus


 

 
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer

08. 05. 10
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 

08. 05. 10
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 

23. 04. 11
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 
 
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer
Tanymecus palliatus Streckrüssler Rüsselkäfer

01. 05. 12
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 

01. 05. 12
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 

02. 05. 12
Tanymecus palliatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort: Wiese
vor Weinbergen


 


 

Tanymecus palliatus, der Echte Streckrüssler, wird etwa 1 cm lang und ist eine überall häufige Art, meist auf Brennesseln und Disteln.


 








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