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Käfer (Coleoptera) 1




 

Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Allgemeine Informationen zu Käfern

Mit weltweit über 350.000, evtl. auch 400.000 Arten stellt die Ordnung der Käfer die größte Gruppe unter den Insekten; bei geschätzt knapp 1.000.000 Insektenarten stellen die Käfer somit etwa 40% aller Arten. Die meisten - auch die größten und buntesten - Arten sind in den Tropen zu Hause. Nach den Roten Listen von 1997 soll es ich Deutschland die exakte Anzahl von 6537 Käferarten geben (Quelle: Wikipedia; ich hab´s nicht nachgezählt).
Alle Käfer machen eine vollständige Entwicklung durch, also vom Ei über Larve und Puppe zum fertigen Käfer. Dabei ist sowohl Aussehen und Verhalten der Larven als auch der Käfer so mannigfaltig, dass hier nicht näher darauf eingegangen werden kann.





Familie Sandlaufkäfer (Cicindelidae)




 

Allgemeine Informationen über Sandlaufkäfer

In Deutschland gibt es 8 Arten Sandlaufkäfer (Cicindelidae) in der Große von 6 - 16 mm. Einige Arten gelten als hochgradig gefährdet. Die wohl häufigste und am weitesten verbreitete Art ist der Feld-Sandlaufkäfer Cicindela campestris, der auch hier am Stux vereinzelt zu finden ist.
Alle Arten sind Räuber, die sich von Insekten und deren Larven sowie Spinnen ernähren. Auch die Larven leben räuberisch: In einer Erdröhre, aus der manchmal nur der Kopf herausschaut, lauert sie auf Beute. Das Beutespektrum ist identisch mit dem der Käfer. Die Larve überwintert mindestens einmal.




Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris)


 

 
Cicindela campestris, Sandlaufkäfer, Laufkäfer
Cicindela campestris, Sandlaufkäfer, Laufkäfer
Cicindela campestris, Sandlaufkäfer, Laufkäfer

13. 04. 10
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)

20. 04. 12
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)
Aufnahmeort:
Auf dem Stux

20. 04. 12
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)
Aufnahmeort:
Auf dem Stux

 
Cicindela campestris, Sandlaufkäfer, Laufkäfer
Cicindela campestris Sandlaufkäfer Laufkäfer
Cicindela campestris, Sandlaufkäfer, Laufkäfer

13. 06. 04
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)

07. 04. 09
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)Aufnahmeort:
Auf dem Stux

07. 04. 09
Feld-Sandlaufkäfer
(Cicindela campestris)
Aufnahmeort:
Auf dem Stux



 

Der bis zu 1,5 cm groß werdende Käfer steht unter Naturschutz, er ist eine stark rückläufige Art, die am Stux nur vereinzelt auftritt. Er fliegt von April - September und ernährt sich, ebenso wie die Larven, räuberisch von anderen Insekten, Spinnen etc.
Die Tiere sind äußerst flink und fliegen schnell auf und sind daher nur schwer zu fotografieren.





Familie Laufkäfer (Carabidae)




 

Allgemeine Informationen über Laufkäfer

Die Laufkäfer (Carabidae) sind eine der größten Käferfamilien: weltweit kommen etwa 40.000 Arten vor, davon ca. 2700 in Europa und knapp 600 in Deutschland. Die Größe der in Deutschland vorkommenden Laufkäferarten schwankt zwischen wenigen Millimetern und 4 cm (Lederlaufkäfer Carabus coriaceus). Alle Laufkäfer sind Räuber, die sich von Insekten und deren Larven, Würmer, Schnecken etc. ernähren; nur selten wird auch pflanzliche Kost wie reifes Obst oder Sämereien aufgenommen. Auch die Larven leben räuberisch.
Da Laufkäfer wegen ihrer räuberischen Lebensweise große Mengen Schadinsekten verzehren (der Lederlaufkäfer macht sich sogar über Kartoffelkäfer und deren Larven her!), stehen alle Laufkäfer, unabhängig von ihrer Häufigkeit, unter Naturschutz.





Abax paralellepipedus


 

 
Abax paralellepipedus Laufkäfer

03. 07. 06
Abax paralellepipedus
(det. Klaas Reißmann)



 

Abax paralellepipedus, der ca. 2 cm groß wird, lebt besonders in Buchenwäldern. Sowohl der Käfer als auch die Larven leben räuberisch von Insekten und Schnecken.





Amara aenaea


 

 
Amara aenaea Erz Kanalkäfer Erzfarbiger Kamelläufer
Amara aenea Erz Kanalkäfer Erzfarbiger Kamelläufer

12. 04. 10
Amara aenaea
(conf. Boris Büche)

12. 04. 10
Amara aenaea
(conf. Boris Büche)


 

Amara aenaea, der Erz-Kanalkäfer oder Erzfarbige Kamelläufer, ist ein kleiner Laufkäfer von max. 8 mm Länge, der in ganz Deutschland häufig zu finden ist. Er ernährt sich sowohl räuberisch als auch von pflanzlicher Nahrung und überwintert als Käfer. Die Larve lebt räuberisch.





Kamelläufer (Amara ovata)


 

 
Kamelläufer Amara ovata Laufkäfer

15. 04. 06
Kamelläufer
Amara ovata
(det. Klaas Reißmann, Oliver Nolte, Ringo Dietze)
ca. 1 cm



 

Der Kamelläufer Amara ovata wird etwa 1 cm groß. Er ist ein tagaktiver Räuber.





Amara similata


 

 
Amara similata
Amara similata

10. 04. 12
Amara similata
(conf. Thomas Götz)

10. 04. 12
Amara similata
(conf. Thomas Götz)


 

Amara similata wird etwa 1 cm lang. Fast überall, besonders aber an trockenen Orten, ist die Art sehr häufig. Der Käfer ernährt sich sowohl räuberisch von tierischer, aber auch von pflanzlicher Kost. Die Larve lebt räuberisch.





Anisodactylus binotatus


 

 
Anisodactylus binotatus Laufkäfer
Anisodactylus binotatus Laufkäfer
Anisodactylus binotatus Laufkäfer

28. 04. 10
Anisodactylus binotatus
(det. Stefan Rehfeldt,
Thomas Götz)

09. 04. 09
Anisodactylus binotatus?
(det. Klaas Reißmann)

09. 04. 09
Anisodactylus binotatus?
(det. Klaas Reißmann)


 

Anisodactylus binotatus wird gut 1 cm lang und ist hier unter Steinen und am Tage jagend recht häufig anzutreffen. Von dem ähnlichen, aber deutlich selteneren Anisodactylus nemorivagus ist er nur durch die Anordnung der Borsten auf den Flügeldecken zu unterscheiden. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern ist es auch.





Große Bombardierkäfer (Brachinus crepitans)


 

 
Große Bombardierkäfer,Brachinus crepitans
Große Bombardierkäfer,Brachinus crepitans
Große Bombardierkäfer,Brachinus crepitans

02. 04. 12
Brachinus crepitans
ca. 8 mm
Fundort:
Weinberge Belz

05. 04. 12
Brachinus crepitans
gut 8 mm
(conf. Reinhard Weidlich)
Fundort:
Weinberge Belz

05. 04. 12
Brachinus crepitans
gut 8 mm
(conf. Reinhard Weidlich)
Fundort:
Weinberge Belz

 
Großer Bombardierkäfer, Brachinus crepitans
Großer Bombardierkäfer, Brachinus crepitans
Großer Bombardierkäfer, Brachinus crepitans

07. 03. 14
Brachinus crepitans
10,5 mm
Fundort:
Weinberge Belz

07. 03. 14
Brachinus crepitans
10,5 mm
Fundort:
Weinberge Belz

07. 03. 14
Brachinus crepitans
10,5 mm
Fundort:
Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe)
Brachius crepitans wird etwa 1 cm lang und ist damit etwas größer als der ähnliche B. explodens. Hier in den Weinbergen ist er stellenweise in größerer Anzahl, auch in kleinen Gruppen, unter Steinen zu finden. Allgemein bevorzugt die Art trocken-warme Lagen auf Kalkgestein.





Callistus lunatus


 

 
Callistus lunatus, Mondfleck-Laufkäfer
Callistus lunatus, Mondfleck-Laufkäfer
Callistus lunatus, Mondfleck-Laufkäfer

02. 04. 12
Callistus lunatus
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

02. 04. 12
Callistus lunatus
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

02. 04. 12
Callistus lunatus
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet)
Callistus lunatus, der Mondfleck oder Mondfleck-Laufkäfer, ist in Deutschland sehr selten und auf wärmste Lagen beschränkt; in allen Bundesländern, in denen er in den Roten Listen geführt wird, rangiert er "bestenfalls" unter "2" = "stark gefährdet". Der unverwechselbar gezeichnete Käfer wird bis zu 7 mm lang und überwintert als Imago.





Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus)


 

 
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer, Larve
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer, Larve
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer, Larve

04. 04. 12
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus
Larve, ca. 5 cm
(conf. Reinhard Weidlich)
Fundort:
Weinberge Belz

04. 04. 12
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus
Larve, ca. 5 cm
(conf. Reinhard Weidlich)
Fundort:
Weinberge Belz

04. 04. 12
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus
Larve, ca. 5 cm
(conf. Reinhard Weidlich)
Fundort:
Weinberge Belz

 
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer

31. 05. 08
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus)

31. 05. 08
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus)

22. 08. 08
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus)

 
Lederlaufkäfer, Carabus coriaceus, Laufkäfer

18. 04. 12
Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus)
Fundort: Wald
auf dem Stux



 

Die obige Larve und der Käfer sind hier vereinzelt zu finden; die genaue Artzuordnung der Larve ist nicht möglich, da ich mal wieder aus der verkehrten Perspektive fotografiert habe. Carabus coriaceus, der Lederlaufkäfer, der mit gut 4 cm einer unserer größten Käfer ist, war früher hier recht häufig, oft habe ich Exemplare im Keller gefunden. Aber seit vielen Jahren schien er verschwunden, bis die obigen Exemplare auftauchten. Er lebt räuberisch und soll bis zu 3 Jahre alt werden. Wie alle Laufkäfer steht er unter Naturschutz.





Hain-Laufkäfer (Carabus nemoralis)


 

 
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer

19. 03. 10
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)
(conf. Boris Büche)

19. 03. 10
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)
(conf. Boris Büche)

19. 03. 10
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)
(conf. Boris Büche)

 
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer
Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis Laufkäfer

13. 03. 11
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)

13. 03. 11
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)

13. 03. 11
Hain-Laufkäfer
(Carabus nemoralis)



 

Der Hain-Laufkäfer Carabus nemoralis wird etwa 3 cm groß. Er ist ein tag- und nachtaktiver Jäöger, der von Raupen lebt und als wichtiger Schädlingsvernichter gilt. Hier ist er nur vereinzelt zu finden.





Carabus problematicus


 

 
Carabus problematicus Blauvioletter Wald-Laufkäfer Kettenlaufkäfer
Carabus problematicus Blauvioletter Wald-Laufkäfer Kettenlaufkäfer
Carabus problematicus Blauvioletter Wald-Laufkäfer Kettenlaufkäfer

26. 04. 10
Carabus problematicus
(conf. Thomas Götz)

26. 04. 10
Carabus problematicus
(conf. Thomas Götz)

26. 04. 10
Carabus problematicus
(conf. Thomas Götz)


 

Carabus problematicus, der Blauviolette Wald-Laufkäfer oder Kleine Kettenlaufkäfer, erreicht eine Länge von 2 – 3 cm und ist ein Bewohner trockener, bewaldeter Biotope. Er ist ein Nachtjäger, den Tag verbringt er meist unter Steinen, Rinde oder Baumstubben; als Nahrung dienen Schnecken, Würmer und Insekten.





Diachromus germanus


 

 
Diachromus germanus Laufkäfer
Diachromus germanus Laufkäfer
Diachromus germanus Laufkäfer

27. 03. 08
Diachromus germanus
Fundort: aufgegebener Weinberg,
unter einem Stein

27. 03. 08
Diachromus germanus
(det. Petr Zabransky)
Fundort: aufgegebener Weinberg,
unter einem Stein

31. 03. 08
Diachromus germanus
Fundort: aufgegebener Weinberg,
unter einem Stein

 
Diachromus germanus Laufkäfer
Diachromus germanus Laufkäfer

28. 04. 09
Diachromus germanus

28. 04. 09
Diachromus germanus



 

Der etwa 1 cm groß werdende Laufkäfer Diachromus germanus ist eigentlich eine mediterrane Art, deren Vorkommen in Deutschland auf Wärmeinseln beschränkt war. Etwa seit Beginn der 80-er Jahre breitet er sich aber nach Norden aus und ist in vielen Gebieten heute recht häufig anzutreffen. Die oben abgebildeten Exemplare fand ich unter einem Stein, unter dem sich eine regelrechte Kolonie von etwa 20 Exemplaren befand.





Harpalus affinis


 

 
Harpalus affinis Laufkäfer
Harpalus affinis Laufkäfer
Harpalus affinis Laufkäfer

01. 03. 09
Harpalus affinis
(det. Klaas Reißmann)

03. 03. 09
Harpalus affinis
(det. Klaas Reißmann)

03. 03. 09
Harpalus affinis
(det. Klaas Reißmann)

 
Harpalus affinis Laufkäfer
Harpalus affinis Laufkäfer
Harpalus affinis Laufkäfer

18. 04. 12
Harpalus affinis
(det. Thomas Götz)

18. 04. 12
Harpalus affinis
(det. Thomas Götz)

18. 04. 12
Harpalus affinis
(det. Thomas Götz)


 

Der wärmeliebende Harpalus affinis erreicht eine Länge von etwa 1 cm. Der Käfer, der überwintert und sich sowohl räuberisch als auch von Pflanzensamen ernährt und tag- als auch nachtaktiv ist, ist hier eine der häufigsten Laufkäferarten.





Harpalus sp., verm. distinguendus


 

 
Harpalus distinguendus Laufkäfer
Harpalus distinguendus Laufkäfer
Harpalus distinguendus Laufkäfer

17. 10. 08
Harpalus sp.,
verm. distinguendus
(det. Thomas Götz)

17. 10. 08
Harpalus sp.,
verm. distinguendus
(det. Thomas Götz)

17. 10. 08
Harpalus sp.,
verm. distinguendus
(det. Thomas Götz)

 
Harpalus distinguendus Laufkäfer
Harpalus distinguendus Laufkäfer

10. 04. 12
Harpalus sp.,
verm. distinguendus
(det. Thomas Götz)

10. 04. 12
Harpalus sp.,
verm. distinguendus
(det. Thomas Götz)



 

Harpalus distinguendus wird etwa 1 cm lang und ist überall häufig anzutreffen. Der Käfer lebt sowohl von tierischer Nahrung als auch von Pflanzensamen.





Harpalus rubripes


 

 
Harpalus rubripes
Harpalus rubripes
Harpalus rubripes

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

 
Harpalus rubripes
Harpalus rubripes
Harpalus rubripes

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 04. 12
Harpalus rubripes
(det. Thomas Götz)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Harpalus rubripes ist eine wärmeliebende Laufkäferart von etwa 1 cm Länge, der in geeigneten Biotopen recht häufig ist. Der Käfer soll sich sowohl von pflanzlicher (Grassamen) als auch von tierischer Kost ernähren, die Larve lebt, wie alle Laufkäferlarven, räuberisch.





Harpalus rufipes


 

 
Harpalus rufipes - Behaarter Schnellläufer Laufkäfer
Harpalus rufipes - Behaarter Schnellläufer Laufkäfer
Harpalus rufipes - Behaarter Schnellläufer Laufkäfer

03. 05. 09
Harpalus rufipes
(conf. Boris Büche)

20. 04. 10
Harpalus rufipes
(conf. Stefan Rehfeldt,
Thomas Götz)

20. 04. 10
Harpalus rufipes
(conf. Stefan Rehfeldt,
Thomas Götz)


 

Der Behaarte Schnellläufer Harpalus rufipes wird bis zu 16 mm lang und ist in Deutschland meist überall häufig anzutreffen. Wie alle Harpalus-Arten lebt er sowohl von tierischer Nahrung als auch von Pflanzensamen. Die räuberisch lebende Larve überwintert.





Limodromus assimilis


 

 
Limodromus assimilis, Enghalskäfer
Limodromus assimilis, Enghalskäfer
Limodromus assimilis, Enghalskäfer

30. 03. 12
Limodromus assimilis
Fundort:
Hähnerbachtal

30. 03. 12
Limodromus assimilis
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Hähnerbachtal

30. 03. 12
Limodromus assimilis
Fundort:
Hähnerbachtal

 
Limodromus assimilis, Enghalskäfer
Limodromus assimilis, Enghalskäfer

30. 03. 12
Limodromus assimilis
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Hähnerbachtal

30. 03. 12
Limodromus assimilis
(conf. Thomas Götz)
Fundort:
Hähnerbachtal


 

Limodromus (Syn. Platynus) assimilis, der Schwarze Enghalskäfer, ist etwa 1 cm lang. Der Käfer ist eher eine Waldart, in offenen Biotopen ist er seltener anzutreffen. In Deutschland ist er eine der häufigsten Laufkäferarten; er ernährt sich räuberisch.





Molops elatus


 

 
Molops elatus Laufkäfer
Molops elatus Laufkäfer
Molops elatus Laufkäfer

04. 04. 09
Molops elatus
(det. Klaas Reißmann)

04. 04. 09
Molops elatus
(det. Klaas Reißmann)

04. 04. 09
Molops elatus
(det. Klaas Reißmann)


 

Molops elatus wird knapp 2 cm groß und ist hier vereinzelt zu finden, meist unter Steinen. Sowohl der Käfer als auch seine Larven leben räuberisch.





Nebria brevicollis


 

 
Nebria brevicollis Laufkäfer
Nebria brevicollis Laufkäfer

08. 04. 10
Nebria brevicollis
(det. Dr. Thomas Götz)
Fundort: Waldrand
auf dem Stux, unter Stein

08. 04. 10
Nebria brevicollis
(det. Dr. Thomas Götz)
Fundort: Waldrand
auf dem Stux, unter Stein


 

Während alle anderen der 19 in Mitteleuropa vorkommenden Nebria-Arten an Gewässer gebunden sind, ist Nebria brevicollis eine Waldart, die gut 1 cm lang werden kann. In geeigneten Biotopen ist sie nicht selten; als Nahrung dienen Insekten und andere Kleinlebewesen.





Notiophilus palustris


 

 
Notiophilus palustris
Notiophilus palustris
Notiophilus palustris

22. 10. 12
Notiophilus palustris
(det. Thomas Götz)

22. 10. 12
Notiophilus palustris
(det. Thomas Götz)

22. 10. 12
Notiophilus palustris
(det. Thomas Götz)


 

Notiophilus palustris wird bis etwa 5 mm lang. Trotz seines Namens (lat. palus - dt. der Sumpf) ist das Tier, wie alle Notiophilus-Arten in Deutschland, an trockene, besonnte Biotope gebunden und zeichnet sich durch einen verhältnismäßig großen Kopf und sehr große Augen aus. Notiophilus palustris ist ein tagaktiver Jäger, der sich von kleineren Insekten ernährt.





Paradromius linearis


 

 
Paradromius linearis, Schmalläufer
Paradromius linearis, Schmalläufer
Paradromius linearis, Schmalläufer

20. 03. 12
Paradromius linearis
(det. Inga,
Stefan Rehfeld)

20. 03. 12
Paradromius linearis
(det. Inga,
Stefan Rehfeld)

20. 03. 12
Paradromius linearis
(det. Inga,
Stefan Rehfeld)


 

Paradromius linearis, der Gewöhnliche Schmalläufer, wird etwa 0,5 cm lang. Er ist ein nicht häufiger Bewohner eher trockener, offener Habitate, wie Wiesen und Äcker.





Platynus dorsalis


 

 

09. 04. 05
Platynus dorsalis



 

Platynus dorsalis wird knapp 1 cm groß und ist hier am Stux unter Steinen recht häufig anzutreffen.




Poecilus cupreus


 

 
Poecilus cupreus, Grabläufer, Schulterläufer
Poecilus cupreus, Grabläufer, Schulterläufer
Poecilus cupreus, Grabläufer, Schulterläufer

17. 04. 12
Poecilus cupreus
(conf. Thomas Götz)

17. 04. 12
Poecilus cupreus
(conf. Thomas Götz)

17. 04. 12
Poecilus cupreus
(conf. Thomas Götz)

 
Poecilus cupreus, Grabläufer, Schulterläufer

17. 04. 12
Poecilus cupreus
(conf. Thomas Götz)


 

Poecilus cupreus, der Kupferige Schulterläufer, wird gut 1 cm lang und ist eine allgemein häufige Art, wenn auch eher feuchterer Gebiete. Die Käfer jagen Kleintiere wie Insektenlarven, verschmähen aber auch pflanzliche Kost nicht. Die Larven leben rein räuberisch von Kleintieren.





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Pterostichus madidus


 

 
Pterostichus madidus, Grabläufer
Pterostichus madidus, Grabläufer
Pterostichus madidus, Grabläufer

18. 05. 12
Pterostichus madidus
(det. Thomas Götz)

11. 04. 13
Pterostichus madidus
(det. Thomas Götz)

11. 04. 13
Pterostichus madidus
(det. Thomas Götz)


 

Pterostichus madidus wird knapp 2 cm lang und ist eine nicht allzu häufige Art eher trockener Wälder. Erwachsene Tiere sind vom Sommer bis in den Herbst zu finden. Die Art lebt räuberisch von Insekten. Von der ähnlichen Art Pterostichus niger unterscheidet sie sich u. a. dadurch, daß die "Halsschild-Hinterecken verrundet; Fühler vom 4. Glied an behaart; Tarsen oberseits kahl" (Thomas Götz) sind.





Familie Echte Schwimmkäfer (Dytiscidae)




 

Von den weltweit etwa 3200 Schwimmkäfer-Arten kommen knapp 150 auch in Deutschland vor. Die Größe reicht von einigen Millimetern bis zu 5 cm (Großer Kolbenwasserkäfer, Hydrous (Syn. Hydrophilus) pictus). Sie besiedeln alle pflanzenreichen Gewässertypen und sind gute Flieger, die, etwa wenn das bisherige Wohngewässer trockenzufallen droht, weite Strecken im Flug zurücklegen können. Alle Wasserkäfer und ihre Larven sind Räuber (manchmal wird auch Aas angenommen), die Kaulquappen, Insektenlarven, kleine Fische etc. verzehren. Der Fischwirtschaft schaden sie jedoch entgegen landläufiger Meinung nicht, da fast ausschließlich kranke Tiere erbeuten.





Gemeiner Furchenschwimmer (Acilius sulcatus)


 

 
Gemeiner Furchenschwimmer Acilius sulcatus
Gemeiner Furchenschwimmer Acilius sulcatus
Gemeiner Furchenschwimmer Acilius sulcatus

04. 04. 07
Gemeiner Furchenschwimmer
(Acilius sulcatus)
(conf. Erwin Holzer)

05. 04. 12
Gemeiner Furchenschwimmer
(Acilius sulcatus)
(conf. Reinhard Weidlich)

05. 04. 12
Gemeiner Furchenschwimmer
(Acilius sulcatus)
(conf. Reinhard Weidlich)



 

Der Gemeine Furchenschwimmer Acilius sulcatus wird knapp 2 cm lang und ist ein häufiger Bewohner stehender oder langsam fließender Gewässer, der aber auch gut fliegen kann. Sowohl er als auch seine Larven leben räuberisch von Wasserlebewesen wie Kaulquappen, Molchlarven u. a. Dieses Tier ist bislang ein Einzelfund.





Familie Aaskäfer (Silphidae)




 

Von den weltweit etwa 300 Aaskäferarten kommen 22 Arten auch in Deutschland vor, deren Große meist zwischen 1 und 2,5 cm liegt. Die meisten Arten leben sowohl als Käfer als auch als Larven von Aas sowie manchmal auch von darin lebenden Tieren wie Fliegenmaden. Einige Arten haben sich auch auf andere Nahrungsquellen spezialisiert, wie die hier lebenden Arten Schwarzer Schneckenjäger (Phosphuga atrata), der auf Gehäuseschnecken spezialisiert ist, oder der Vierpunkt-Raupenjäger Xylodrepa quadripunctata, der, wie der Name schon sagt, sich von Raupen ernährt.
In der forensischen Entomologie, also der Wissenschaft über die Besiedlung von Leichen durch Insekten, um den Todeszeitpunkt zu bestimmen, spielen Aaskäfer eine wichtige Rolle.





Rothalsige Silphe (Oiceoptoma thoracicum)


 

 
Rothalsige Silphe Oiceoptoma thoracicum
Rothalsige Silphe Oiceoptoma thoracicum

21. 04. 08
Rothalsige Silphe
(Oiceoptoma thoracicum)

21. 04. 08
Rothalsige Silphe
(Oiceoptoma thoracicum)



 

Die Rothalsige Silphe Oiceoptoma thoracicum kann knapp 2 cm lang werden und ist eine allgemein häufige Art. Käfer und Larven leben an Kadavern, Säugetierkot und faulenden Pflanzen; oft kann man sie auf Stinkmorcheln beobachten.





Schwarzer Schneckenjäger (Phosphuga atrata)


 

 
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata

27. 03. 09
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)
Fundort westlicher Weinberg,
unter einem Stein

20. 03. 09
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)
Fundort westlicher Weinberg,
unter einem Stein

12. 05. 08
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)
(det. Thomas Wolsch)

 
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata
Schwarzer Schneckenjäger Phosphuga atrata

19. 02. 10
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)

19. 02. 10
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)

19. 02. 10
Schwarzer Schneckenjäger
(Phosphuga atrata)


 

Der Schwarze Schneckenjäger Phosphuga atrata wird etwa 1,5 cm groß, sowohl der Käfer als auch die Larven leben in erster Linie von Gehäuseschnecken. Das allgemein nicht unbedingt seltene Tier ist hier nur vereinzelt zu finden. Manche Exemplare sind lehmverschmiert. Nach eigener Beobachtung überwintern die Käfer unter der Rinde abgestorbener Bäume.





Ufer-Totengräber (Necrodes littoralis)


 

 
Ufer-Totengräber Necrodes littoralis
Ufer-Totengräber Necrodes littoralis

29. 09. 06
Ufer-Totengräber
(Necrodes littoralis)
(conf. Gerhard Katschak,
Erwin Holzer)

09. 09. 10
Ufer-Totengräber
(Necrodes littoralis)
Nicht ausgefärbtes
Exemplar
(det. Ringo Dietze)



 

Der Ufer-Totengräber, Necrodes littoralis, wird etwa 2 cm lang. Insgesamt ist er nicht häufig und wohl stark rückläufig, und auch hier ist er nur vereinzelt anzutreffen. Der Käfer und die Larven leben von größeren Säugetierkadavern.





Schwarzer Totengräber (Necrophorus humator)


 

 
Schwarzer Totengräber Necrophorus humator
Schwarzer Totengräber Necrophorus humator
Schwarzer Totengräber Necrophorus humator

21. 04. 06
Schwarzer Totengräber
(Necrophorus humator)
(conf. Klaas Reißmann)
ca. 25 mm

12. 10. 06
Schwarzer Totengräber
(Necrophorus humator)
(conf. Gerhard Katschak)
ca. 20 mm

11. 04. 09
Schwarzer Totengräber
(Necrophorus humator)



 

Der bis knapp 3 cm groß werdende Schwarze Totengräber Necrophorus humator kommt hier am Stux vereinzelt vor. Der Käfer betreibt Brutpflege: sie graben Tierkadaver ein und legen in der Nähe Gänge an, in die die Eier gelegt werden. Die schlüpfenden Larven werden dann vom Weibchen gefüttert, bis sie sich im Boden verpuppen.

In der forensischen Entomologie (siehe Einleitung zu den Aaskäfern) spielt diese Art meist die wichtigste Rolle.





Xylodrepa quadripunctata


 

 
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger

12. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
(det. Ringo Dietze)
Fundort:
Auf dem Stux

12. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
(det. Ringo Dietze)
Fundort:
Auf dem Stux

12. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
(det. Ringo Dietze)
Fundort:
Auf dem Stux

 
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger
Xylodrepa quadripunctata Vierpunkt Raupenjäger

18. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
Fundort:
Auf dem Stux

18. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
Fundort:
Auf dem Stux

18. 05. 10
Xylodrepa quadripunctata
Fundort:
Auf dem Stux


 

Xylodrepa quadripunctata, der Vierpunkt-Raupenjäger, ist eine nicht häufige Art, die bis zu 1,5 cm lang wird. Im Gegensatz zu anderen Aaskäfern, die am Boden leben, klettert die Art in Stauden und Gebüsch herum und lebt von Raupen. Sie ist einer der Feinde des Eichen-Prozessionsspinners und dadurch sehr nützlich. Auf den oberen Bildern wird gerade eine Raupe verzehrt.





Familie Kurzflügler (Staphylinidae)




 

Die Kurzflügler oder Staphylinidae sind in Mitteleurope die artenreichste Käferfamilie mit über 1500 Arten; bislang habe ich es mir noch nicht angetan, in der Fauna europaea durchzuzählen, wieviel Arten davon auch in Deutschland vorkommen. Die Größe schwankt zwischen 2 mm und gut 3 cm (Ocypus-Arten). Die meisten Arten sind Jäger und leben von tierischer Kost, häufig Insektenlarven; ähnlich wie die Laufkäfer spielen sie somit eine positive, aber weniger bekannte Rolle im Naturkreislauf. Einige Arten leben aber auch fast ausschließlich in "speziellen Biotopen" wie Vogelnestern oder Ameisenhaufen.

Bei uns im Garten finde ich immer sehr viele verschiedene Arten, meist in der Größe bis 5 mm, in der Moosschicht. Wenn die nur nicht so flink wären oder leichter zu bestimmen, könnte ich mit denen locker zwei eigene Seiten ausfüllen.





Anthophagus bicornis


 

 
Anthophagus bicornis
Anthophagus bicornis
Anthophagus bicornis

17. 04. 12
Anthophagus bicornis
(det. Harald Schillhammer)
Fundort:
Weinberge Belz,
unter Stein

17. 04. 12
Anthophagus bicornis
(det. Harald Schillhammer)
Fundort:
Weinberge Belz,
unter Stein

17. 04. 12
Anthophagus bicornis
(det. Harald Schillhammer)
Fundort:
Weinberge Belz,
unter Stein


 

Anthophagus bicornis wird etwa 5 - 6 mm groß und ist hier vereinzelt unter Steinen zu finden. Vermutlich lebt die Art räuberisch.





Ocypus melanarius


 

 
Ocypus melanarius

15. 04. 06
Ocypus melanarius
(det. Frank Köhler)
ca. 3 cm
Gefunden unter Steinen in einem
aufgegebenen, zugewachsenen Weinberg.



 

Ocypus melanurius ist hier bislang ein Einzelfund. Der Käfer lebt räuberisch und verstecken sich tagsüber unter Steinen, Holz etc.





Ocypus nitens


 

 
Ocypus nitens Raubkäfer
Ocypus nitens Raubkäfer
Ocypus nitens Raubkäfer

02. 04. 10
Ocypus nitens
(det. Harald Schillhammer)

02. 04. 10
Ocypus nitens
(det. Harald Schillhammer)

02. 04. 10
Ocypus nitens
(det. Harald Schillhammer)

 
Ocypus nitens Raubkäfer
Ocypus nitens Raubkäfer
Ocypus nitens Raubkäfer

16. 04. 10
Ocypus nitens
(conf. Frank Köhler)

16. 04. 10
Ocypus nitens
(conf. Frank Köhler)

16. 04. 10
Ocypus nitens
(conf. Frank Köhler)


 

Der Raubkäfer Ocypus nitens (früher O. nero bzw. similis) wird bis zu 2 cm lang. Wie die anderen Ocypus-Arten auch ernährt er sich räuberisch. Die allgemein nicht seltene Art ist hier nur vereinzelt anzutreffen.





Ocypus sp.


 

 
Ocypus tenebricosus Dunkler Raubkäfer
Ocypus tenebricosus Dunkler Raubkäfer

14. 05. 09
Ocypus sp.
(conf. Klaas Reißmann,
Petr Zabransky)

14. 05. 09
Ocypus sp.
(conf. Klaas Reißmann,
Petr Zabransky)


 

Bei dem Raubkäfer handelt es sich entweder um Ocypus olens oder den selteneren O. tenebricosus (Tendenz zum Letzteren); theoretisch käme auch noch eine dritte Art in Frage. beide Arten werden gut 3 cm lang. Der Käfer kommt hier an meiner Schmetterlingsleuchtstelle vereinzelt vor, in der Natur findet man ihn meist unter Holz oder Steinen. Er ernährt sich räuberisch von Insekten, deren Larven und anderen Kleintieren.





Paederus littoralis


 

 
Uferkurzflügler Paederus littoralis
Uferkurzflügler Paederus littoralis
Uferkurzflügler Paederus littoralis

10. 04. 12
Paederus littoralis
(det. Harry)
Fundort:
Weinberge Belz

10. 04. 12
Paederus littoralis
(det. Harry)
Fundort:
Weinberge Belz

10. 04. 12
Paederus littoralis
(det. Harry)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Paederus littoralis, der Uferkurzflügler, ist eine tagaktive, knapp 1 cm lange Kurzflüglerart. Die Art, die eigentlich eher feuchte Lebensräume wie Ufer oder Feuchtwiesen bevorzugt, ist hier nicht selten unter Steinen zu finden. Als Nahrung dienen Insekten und deren Larven, aber auch Schnecken sollen zum Speiseplan gehören.





Pella sp., limbata oder humeralis


 

 
Pella limbata humeralis
Pella limbata humeralis

14. 05. 12
Pella sp., limbata
oder humeralis
(det. Harald Schillhammer)Fundort:
Wiese vor
Weinbergen


 

14. 05. 12
Pella sp., limbata
oder humeralis
(det. Harald Schillhammer)Fundort:
Wiese vor
Weinbergen


 


 

Pella limbata und humeralis (früher: Zyras limbatus und humeralis) sind vom Foto her kaum zu unterscheiden. Beide Arten werden max. 7 mm lang, sind allgemein nicht selten und meist in der unmittelbaren Umgebung von Ameisennestern zu finden, woher auch der deutsche Name "Ameisenhalbflügler" stammt.





Philonthus cognatus


 

 
Philonthus cognatus
Philonthus cognatus
Philonthus cognatus

28. 10. 12
Philonthus cognatus
(conf. Boris Büche)

28. 10. 12
Philonthus cognatus
(conf. Boris Büche)

28. 10. 12
Philonthus cognatus
(conf. Boris Büche)


 

Philonthus cognatus wird max. 1 cm lang. Die Art ist hier in der Bodenstreu, meist zwischen Moos, recht häufig. Von anderen, ähnlichen Arten unterscheidet er sich durch das erste Fühlerglied, das bei ihm oberseits schwarz, unterseits aber gelblich ist, wie in der Großaufnahme zu sehen. Sowohl der Käfer als auch seine Larven ernähren sich räuberisch von anderen Insekten und deren Larven.





Platydracus stercorarius


 

 
Platydracus stercorarius Kurzflügler
Platydracus stercorarius Kurzflügler

03. 08. 09
Platydracus stercorarius
(det. Boris Büche)

03. 08. 09
Platydracus stercorarius
(det. Boris Büche)


 

Platydracus stercorarius ist allgemein nicht selten, hier jedoch bislang ein Einzelfund. Er wird bis 1,5 cm lang und lebt sowohl im Wald als auch in Offenlandbiotopen; seine Nahrung bilden Insekten.





Rugilus sp.


 

 
Rugilus, Kurzflügler

27. 09. 12
Rugilus sp.
Knapp 1 cm
(det. Gernot Medger)


 

In Deutschland gibt es laut Fauna Europaea 10 Rugilus-Arten, die sich anhand von Fotos nur schwer näher bestimmen lassen. Alle leben räuberisch und zeeichnen sich durch einen ungewöhnlich dünnen Hals aus.





Stenus sp.


 

 
Stenus, Kurzflügler
Stenus, Kurzflügler
Stenus, Kurzflügler

25. 04. 12
Stenus sp.
ca. 5 mm
(conf. Harry1)

25. 04. 12
Stenus sp.
ca. 5 mm
(conf. Harry1)

25. 04. 12
Stenus sp.
ca. 5 mm
(conf. Harry1)


 

In Mitteleuropa gibt es etwa 120 Stenus-Arten; da kann auch schon mal der Fachmann den Überblick verlieren, vor allem, da nur wenige Arten zweifelsfrei nach Fotos bestimmt werden können. Meist handelt es sich um kleine Käfer mit einer Länge von 2 mm bis knapp 1 cm mit schlankem Körperbau und relativ großem Kopf und Augen. Alle Arten leben nach typischer Kurzflügler-Manier räuberisch.





Familie Schröter (Lucanidae)



 

Von den gut 1000 Schröter-Arten kommen lediglich 7 auch in Deutschland vor; ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die tropischen Zonen mit starkem Pflanzenwuchs (etwa der tropische Regenwald), wo es besonders bizarre und farbenprächtige Arten gibt. Zu den Schrötern gehört auch der größte deutsche Käfer, der Hirschkäfer (Lucanus cervus), bei denen die Männchen einschließlich "Geweih" eine Länge von fast 8 cm erreichen können. Die Käfer ernähren sich von pflanzlicher Kost oder lecken gerne Baumsäfte auf. Die Larven leben in vermoderndem Holz, wo sie eine zum Teil mehrjährige Entwicklung (Hirschkäfer: 5 Jahre) durchmachen.





Balkenschröter (Dorcus parallelopipedus)


 

 
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus

05. 06. 09
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)

17. 10. 08
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)

26. 04. 09
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)
(conf. Boris Büche)
Weibchen
ca. 2,5 cm

 
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus
Balkenschröter Dorcus parallelopipedus

14. 05. 06
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)
Männchen
2,5 cm

14. 05. 06
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)

26. 04. 09
Balkenschröter
(Dorcus parallelopipedus)



 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 2 (stark gefährdet) Der bis zu 3 cm groß werdende Balkenschröter Dorcus parallelopipedus kommt hier am Stux nur vereinzelt vor. Insgesamt geht die Art durch die Einengung ihres Lebensraumes, d. h. die "forstgerechte" Gestaltung von Wäldern, zurück. Die Larven machen eine mehrjährige Entwicklung in morschen Eichen- oder Buchenstubben durch.





Kleiner Rehschröter (Platycerus caraboides)


 

 
Kleiner Rehschröter Platycerus caraboides
Kleiner Rehschröter Platycerus caraboides

05. 05. 08
Kleiner Rehschröter
(Platycerus caraboides)
(conf. Thomas H.)

06. 05. 09
Kleiner Rehschröter
(Platycerus caraboides)
(conf. Klaas Reißmann)

 
Kleiner Rehschröter Platycerus caraboides
Kleiner Rehschröter Platycerus caraboides
Kleiner Rehschröter Platycerus caraboides

30. 04. 12
Kleiner Rehschröter
(Platycerus caraboides)
(conf. Jürgen Peters)

30. 04. 12
Kleiner Rehschröter
(Platycerus caraboides)
(conf. Jürgen Peters)

30. 04. 12
Kleiner Rehschröter
(Platycerus caraboides)
(conf. Jürgen Peters)


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW G (= gefährdet)
Der Kleine Rehschröter Platycerus caraboides ist eine recht seltene Art, die in vielen Bundesländern auf der Roten Liste steht; dieses Exemplar ist bislang ein Einzelfund. Der Käfer wird gut 1 cm lang und lebt in bzw. in der Nähe von Laubwäldern. Die Larven entwickeln sich in morschem Laubholz.





Sinodendron cylindricum


 

 
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)

 
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter
Sinodendron cylindricum Kopfhornschröter Baumschröter

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)

01. 03. 10
Sinodendron cylindricum
(conf. Harald Schillhammer)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 3 (gefährdet), in NRW 2 (stark gefährdet), in RPf nicht geführt.
Sinodendron cylindricum, der Kopfhornschröter oder Baumschröter, wird etwa 1,5 cm lang und ist eine allgemein recht seltene Art. Die Larven machen eine 3-jährige Entwicklung in vermodernden Buchenstämmen durch, seltener in anderen Laubbäumen; die obigen Tiere fand ich aber noch in der Überwinterungslage in einem fast völlig vermodertem Stamm eines Apfelbaumes.







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