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Die Felsenspringer oder Archaeognatha stellen die primitivste Gruppe der Insekten. Etwa 450 Arten sind weltweit bekannt; in Mitteleuropa soll es 15 Arten geben.Das mag auf den ersten Blick überschaubar klingen – aber weit gefehlt. Die Bestimmung der einzelnen Arten ist seht schwierig, Fachliteratur gibt es kaum. Eines der wichtigsten Bestimmungsmerkmale sind die Färbung der Augen bzw. Form und Lage der Ocellen („Äuglein“; weitere Sinneswahrnehmungsorgane neben den beiden Hauptaugen, die u. a. bei allen Gliederfüßern vorkommen). Wie der Name schon andeutet, leben Felsenspringer häufig in felsigen Gelände, meist unter Steinen, und werden in der Dämmerung und nachts aktiv. Bei Gefahr können sie sich durch Sprünge in Sicherheit bringen. Einige Arten sind auf die Küstenbereiche von Meeren, oft in der Gezeitenzone, begrenzt.
Bei vielen Arten der Felsenspringer sind Männchen äußerst rar; sie pflanzen sich parthenogenetisch („Jungfernzeugung“, also eingeschlechtliche Fortpflanzung). Felsenspringer ernähren sich von Algen und Flechten und sollen bis zu 3 Jahre alt werden können.
Insgesamt kann die Tiergruppe der Felsenpringer als „relativ wenig erforscht“ gelten.
Trigoniophthalmus alternatus wird etwa 2 cm lang und ist hier unter Steinen oder, wie die Tiere vom 01. 11. 2010, an einer Steinmauer, an der ein Holzbrett lehnte, recht häufig. Die Art, die etwa 2 cm lang wird, soll ausschließlich Dämmmerungsaktiv sein; nach eigener Beobachtung sind die Tiere aber bis etwa 22 Uhr aktiv.