Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben, entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".
Alle hier gezeigten Aufnahmen stammen von unserem Grundstück am Stux. Die meisten Pflanzen haben sich selbst hier im Garten selbst wild angesiedelt, einige wenige (wie die Orchideen - siehe nächste Seite - oder die Sumpf- und Wasserpflanzen) wurden angepflanzt.
Der allgemein nicht häufige Streifenfarn kommt hier am Stux auch nur vereinzelt in trockenen Fels- oder Mauerspalten vor; da er kalkmeidend ist, nur an Stellen, an denen silikathaltige Meeresablagerungen vorherrschen.
Der Stinkende Nieswurz hat seinen Namen von dem unangenehmen Geruch, den er ausströmt. Die Pflanze, die unter Naturschutz steht, wird bis 50 cm groß und blüht von Februar bis März. Sie wächst in Wäldern und an Waldrändern auf Kalkboden und ist hier im Rheintal vereinzelt zu finden.
01. 04. 06 Fester oder Finger-Lärchensporn (Corydalis solida)
Sowohl Hohler als auch Gefingerter Lerchensporn kommen hier am Stux wild vor, vorzugsweise an schattigen, feuchteren Orten, und haben sich bis in unseren Garten vorgearbeitet. Während die Knolle beim Hohlen Lerchensporn groß und hohl ist, ist sie beim gefingerten L. klein und voll. Des weiteren sind beim Gefingerten L. die Hochblätter an den Blüten "gefingert", was hier gut zu sehen ist.
Für mich ist das Aufblühen des Lerchensporns immer ein Zeichen, daß der Winter nun wohl endgültig vorbei ist.
Das Weiche Lungenkraut Pulmonaria mollis ist eine seltene Pflanze trockener, kalkhaltiger Laubwälder, die bis 50 cm hoch werden soll, bei uns aber über 20 cm nicht hinauskommt. Die Art blüht hier ab Mitte März, selten später, die blauen Blüten werden meist von Hummeln bestäubt.
Das Lungenkraut wird ca. 30 cm hoch und wächst hier am Stux recht häufig an nicht zu stark besonnten Stellen, vorzugsweise im Wald. Die Blüten, die von März bis Mai erscheinen, sind zuerst rosa, dann, nach der Bestäubung durch Insekten, blau.
Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
18. 03. 09 Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
18. 03. 09 Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
03. 04. 09 Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Das bis zu 20 cm hoch werdende Buschwindröschen Anemone nemorosa ist ein häufiger Frühjahrsblüher in lichten Laubwäldern, wo die Pflanzen oft große Teppiche bilden. Auch in den schattigen Bereichen unseres Gartens breitet sich die Art an immer mehr und an immer größer werdenden Stellen aus.
Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)
27. 03. 09 Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)
27. 03. 09 Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)
01. 04. 09 Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)
Das Scharbockskraut ist eine niedrige Pflanze, die bei uns im Schatten wächst, wo der Boden etwas lehmiger ist. "Scharbock" ist ein alter Name für die Vitamin-C-Mangelkrankheit "Skorbut", die häufig auf Segelschiffen, aber auch hierzulande nach langen Wintern auftrat. Das Scharbockskraut war damals die erste Quelle für Vitamin C. Es blüht von März bis April.
Das Kleine Habichtskraut Hieracium pilosella wächst voll besonnt auf den trockensten Stellen im Garten, den Trockenmauern oder direkt auf dem Felsen. Bei längeren Trockenperioden scheint die Pflanze völlig auszutrocknen, erholt sich aber bei Regen rasch.
Weisse Fetthenne (Sedum album)
27. 03. 09 Weisse Fetthenne Sedum album
27. 03. 09 Weisse Fetthenne Sedum album
27. 03. 09 Weisse Fetthenne Sedum album
Die maximal 10 cm hohe Weisse Fetthenne Sedum album ist hier am Stux sehr häufig anzutreffen, sie besiedelt besonders die ansonsten recht vegetationsarmen Trockenmauern, wo sie dichte Rasen bildet. Ihre fleischigen Blätter dienen als Wasserspeicher, wodurch auch längere Trockenperioden überbrückt werden können. Zur Blütezeit gleichen die Polster weissen Wolken. Für viele Schmetterlingsraupen ist sie eine wichtige Futterpflanze.
Felsen-Fetthenne Sedum rupestre agg.
27. 03. 09 Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre agg.)
27. 03. 09 Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre agg.)
27. 03. 09 Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre agg.)
Die Felsen-Fetthenne Sedum rupestre besiedelt dieselben Biotope wie die Weisse Fetthenne, ist aber deutlich seltener. Zur Blütezeit (Juni - August) erreicht sie eine Höhe von bis zu 20 cm.
Das Wiesenschaumkraut, Cardamine pratensis, aus der Familie der Kressegewächse ist eine Pflanze feuchter Wiesen, das gut einen halben Meter groß werden kann und im April und Mai blüht. An den feuchteren Stellen im Garten kommt es vereinzelt vor, meist ist es ihm hier aber wohl zu trocken. Es ist die Hauptnahrungspflanze des Aurorafalters, Anthocaris cardamines, und wurde zusammen mit diesem im Jahr 2006 zur Blume bzw. Schmetterling des Jahres gekürt. Damit soll einerseits auf die Beziehung der beiden Arten zueinander aufmerksam gemacht werden als auch auf die Gefährdung des Wiesenschaumkrauts durch Rückgang ihrer natürlichen Biotope, etwa durch die Aufgabe extensiver Nutzung und nachfolgender Verbuschung. In einigen Bundesländern steht die Art daher schon auf der Roten Liste als „gefährdet“. Die jungen Blätter des Wiesenschaumkrauts finden auch in der Küche Verwendung, ähnlich wie Kresse.
Immergrün (Vinca minor)
09. 04. 09 Immergrün (Vinca minor)
09. 04. 09 Immergrün (Vinca minor)
09. 04. 09 Immergrün (Vinca minor)
Das Kleine Immergrün ist eine niederige Pflanze mit langen Ausläufern, die hier am Stux wild vorkommt. Die Hauptblütezeit ist von April bis Mai, bei uns aber blüht es fast ganzjährig.
Die Gewöhnliche Schlüsselblume oder Wald-Primel wird bis zu 20 cm hoch; sie blüht von März - Mai und steht unter Naturschutz.
24. 04. 06 Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)
Die Wiesen-Schlüsselblume kommt noch relativ häufig auf Wiesen und in lichten Laubwäldern vor, vorzugsweise auf Kalkboden. Sie wird bis 20 cm hoch, blüht von April - Juni und steht unter Naturschutz
Das Wohlriechende Veilchen wächst bei uns im Schatten auf dem etwas feuchteren Teil der Wiese. Es wird bis 10 cm hoch. Von anderen Veilchenarten unterscheidet es sich durch den Duft und die Farbe des Sporns, der die gleiche Farbe wie die Blütenblätter hat.
Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
26. 04. 09 Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
26. 04. 09 Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
26. 04. 09 Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
Menyanthes trifoliata, der Fieberklee, ist eine mehrjährige, krautige, etwa 30 cm hoch werdende Sumpf- oder Flachwasserpflanze, die in Deutschland durch Trockenlegung derartiger Gebiete selten geworden ist und als "Gefährdet" eingestuft wird. Sie blüht von April - Mai und wächst in den kalkarmen, künstlichen Teichen ausgezeichnet.
Taubnessel (Lamiun maculatum, galeobdolon und album)
Die Taubnesselarten Lamium maculatum, galeobdolon und album, die überall häufig anzutreffen sind, werden etwa 50 cm hoch. Sie blühten von April bis in den September hinein und bilden eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen.
Bärlauch (Allium ursinum)
08. 05. 06 Bärlauch (Allium ursinum)
08. 05. 06 Hier wurde - ausserhalb unseres Grundstücks - letztes Jahr wahllos gesammelt ...
08. 05. 06 ... während hier nur einzelne Blätter gepflückt wurden.
23. 04. 09 Bärlauch (Allium ursinum)
23. 04. 09 Bärlauch (Allium ursinum)
23. 04. 09 Bärlauch (Allium ursinum)
Bärlauch (Allium ursinum)
Der Bärlauch, der bis 40 cm hoch wird, wächst in Deutschland in Laubwäldern. Die ganze Pflanze riecht intensiv nach Knoblauch, mit dem der Bärlauch verwandt ist. Anfangs der 80-er Jahre pflanzte ich hier einige Pflanzen, die jetzt fast jede schattige Stelle hier besiedeln. Auch außerhalb unseres Grundstückes hatte er sich schon ausgebreitet. Vor einigen Jahren wurde der Bärlauch, der eine alte Heil- und Gewürzpflanze ist, für die Küche wiederentdeckt. Seitden sind die Bestände außerhalb unseres Gartens so gut wie ausgerottet. Mein Tip an die Sammler: immer nur einzelne Blätter einer Pflanze sammeln und den Rest stehenlassen. Nur so kann die Zwiebel Kraft fürs nächste Jahr gewinnen. Werden die Pflanzen komplett abgeschnitten, kümmern sie im folgenden Jahr oder gehen ganz ein.
29. 05. 06 Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) Die Sibirische Schwertlilie wurde 2005 hier an mehreren Stellen angepflanzt und entwickelt sich seitdem gut. Wildwachsend trifft man sie in Deutschland nur noch selten an. Grund dafür sind die üblichen Verdächtigen: Intensivierung der Landwirtschaft bzw. Verbuschung.
03. 06. 06 Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)
Giftpflanze des Jahres 2007
Der bis über einen Meter hoch werdende Fingerhut wächst hier wild. Seine Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle, besonders für Hummeln. Alle Pflanzenteile enthalten das hochwirksame Herzgift Digitalis.
23. 06. 07 Rosen-Malve (Malva alcea)
23. 06. 07 Rosen-Malve (Malva alcea)
23. 06. 07 Moschus-Malve (Malva moschata)
23. 06. 07 Moschus-Malve (Malva moschata)
Die beiden Malven-Arten Rosen-Malve (Malva alcea) und Moschus-Malva (Malva moschata) kommen hier wild vor; sie werden etwa einen Meter groß. Während die Rosen-Malve sehr häufig ist, kommt die Moschus-Malve, die auch allgemein recht selten ist, nur in einem Exemplar vor.
17. 07. 06 Wilde Karde (Dipsacus sylvester)
24. 07. 06 Wilde Karde (Dipsacus sylvester)
17. 07. 06 Wilde Karde (Dipsacus sylvester)
Die Wilde Karde, Dipsacus sylvester, ist eine bis 3 m hoch werdende, zweijährige Pflanze, die einer Distel ähnelt. Sie bevorzugt sonnige und eher feuchte Stellen., Bei uns breitet sie sich in einer Gartenecke aus, wo es offenbar eine Wasserader o. ä. gibt. Zur Blütezeit, im Juli, sind die Blüten ein wahres Magnet für Hummeln (oft sieht man 5 oder mehr Exemplare pro Blüte), aber auch für andere Insekten. Die gegenständigen Stengelblätter sind teilweise zusammengewachsen und bilden so eine Vertiefung, in der sich Regenwasser sammelt.
21. 08. 06 Golddistel (Carlina vulgaris)
21. 08. 06 Golddistel (Carlina vulgaris)
Die Golddistel Carlina vulgaris wächst recht häufig auf den dem Stux vorgelagerten Wiesen, meist an den trockensten Stellen. Sie kann bis zu 60 cm hoch werden, bleibt aber meist deutlich kleiner. An jedem Blütenstengel sitzen 3 - 4 Blüten von jeweils 2 - 3 cm Durchmesser, die von vielen Insekten, besonders Hummeln, besucht werden. Sie blüht von Juli - September.
05. 08. 04 Kugeldistel (Echinops ritro)
Die Kugeldistel wird etwa 1,5 m hoch und blüht von Juli bis August. Sie ist vereinzelt hier am Stux zu finden. Die Blüten werden von Insekten förmlich belagert; besonders Hummeln, Schwebfliegen, Bienen und Bockkäfer kann man auf ihnen antreffen.
30. 04. 04 Faden-Ehrenpreis (Veronica filiformis)
Der Faden-Ehrenpreis wächst hier am Stux recht häufig auf den Wiesen zwischen bzw. vor den Weinbergen. Er wird bis 25 cm hoch und blüht von April bis Mai.
05. 05. 04 Gemeiner Günsel (Ajuga reptans)
Der Gemeine oder Kriechende Günsel ist hier auf den Wiesen recht häufig. Er wird ca. 30 cm hoch und blüht von Mai bis August.
23. 04. 04 Große Sternmiere (Stellaria holostea)
Die Große Sternmiere ist hier am Stux auf Waldlichtungen und an Waldrändern häufig anzutreffen. Sie wird bis zu 30 cm hoch und blüht von April bis Juni. Im Garten wächst sie an schattipen Plätzen.
Die Nesselblättrige Glockenblume ist bei uns im Garten eine häufige Staude, anderswo am Stux findet man sie eher selten. Stengel und Blätter sind behaart, was ihr den Namen gab. Sie wird bis zu 1 m groß und blüht im Spätsommer.
23. 04. 04 Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)
Der Aronstab ist eine hier an schattigen Stellen häufig zu findende Staude, die bis zu 40 cm hoch wird. Sie blüht von April - Juni, im Herbst erscheint der attraktive, rote Beerenstand. Die Pflanze ist giftig! Der Blütenstand ist eine sogenannte Kesselfalle: Fliegen werden vom Duft der Blüte angelockt und fallen in den unteren Teil, den "Kessel". Reusenartige Härchen verhindern, daß sie wieder entkommen, Erst wenn die Blüte bestäubt ist und verwelckt, kommen die Fliegen wieder frei.
Die Rundblättrige Glockenblume wird etwa 40 cm hoch und blüht von Juni bis in den Herbst. Sie wächst bei mir hauptsächlich auf trockenen, schattigen Bereichen direkt auf dem Felsen.
30. 04. 04 Walderdbeere (Fragaria vesca)
Die Walderdbeere ist hier an geeigneten Standorten (nicht zu viel Sonne) zu finden. Sie wird nur max. 20 cm groß und blüht von April bis Mai.
Die bis 60 cm hoch werdende Schwarze Teufelskralle ist hier im Wald und Garten an schattigen Bereichen vereinzelt zu finden. Sie blüht von Mai bis Juli.
25. 05. 04 Hornklee (Lotus corniculatus)
Der Hornklee ist ein bis 30 cm hoher Schmetterlingsblüter, der auf trockenen, kalkhaltigen Wiesen oft zu finden ist.
Die "Ranken" des Geissblattes, das eigentlich ein windender Strauch ist, werden bis zu 5 m lang. Hier am Stux im Wald ist es häufig zu finden, im Garten wurde es dann angepflanzt. Die Blüten, die im Juni erscheinen, werden gerne von Schwärmern besucht.
01. 06. 04 Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)
Die unter Naturschutz stehende Sumpfschwertlilie, wächst an Ufern von Bächen und Teichen. Hier wurde sie angepflanzt.
14. 06. 04 Krebsschere (Stratiotes aloides) Blume des Jahres 1998
Die Krebsschere wurde hier in einigen unserer Kleinteiche angepflanzt. Wild ist sie in Deutschland nur noch selten anzutreffen.