Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben, entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".
Anfang der 70-er Jahre wurde in unserem Garten der erste Teich angelegt, mit einer Grundfläche von ca. 3 x 2 Metern. Er erwies sich sofort als ein Magnet für zahlreiche Tiere. Gut 10 Jahre später wurden weitere, kleinere Tümpel angelegt. Bepflanzt wurden sie ausschließlich mit einheimischen Pflanzen, wie Weiße Seerose, Teichrose und Fieberklee, mit einer Ausnahme: Sarracenia purpurea, einer Kannenpflanze aus Kanada, die sich als absolut winterhart erwiesen hat.
Grasfrosch (Rana temporaria)
27. 09. 05 Grasfrosch (Rana temporaria)
15. 03. 19 Grasfrosch (Rana temporaria)
15. 03. 10 Grasfrosch (Rana temporaria)
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland und RPf V (Art der Vorwarnstufe) Der Grasfrosch ist unsere häufigste einheimische Froschart. Auch hier bei uns kam er in den 70-er Jahren in größerer Anzahl vor, die Bestände brachen dann aber bald ein. Heute ist er hier sehr selten geworden; ein Ablaichen fand in diesem Jahrtausend nicht statt.
Wasserfrosch (Rana esculenta)
27. 06. 10 Wasserfrosch (Rana esculente)
30. 06. 10 Wasserfrosch (Rana esculente)
14. 06. 10 Wasserfrosch (Rana esculente)
07. 07. 10 Wasserfrosch (Rana esculente)
02. 04. 11 Wasserfrosch (Rana esculente)
02. 04. 11 Wasserfrosch (Rana esculente)
Der Wasserfrosch Rana esculenta ist ein seltener Gast in den Teichen. Meist erscheinen ein oder zwei Tiere nach stärkeren Regenfällen. Sie halten sich aber nie lange auf, sondern sind bald wieder verschwunden.
Gelbbauchunke (Bombina variegata)
08. 05. 08 Jungtier, verm. aus 2007, ca. 2 cm
24. 04. 06
11. 06. 10
15. 05. 08
16. 05. 08
19. 05. 08
19. 04. 05
22. 05. 05
18. 05. 08 Laich, frisch gelegt
24. 05. 08 Laich, kurz vor dem Schlupf
28. 06. 04 Gesamtlänge 4 cm, Körpergröße 1,5 cm
14. 07. 04 Jungtier, knapp 2 cm
Rote-Liste-Einordnung in Deutschland und RPf 2 (stark gefährdet), in NRW nicht geführt. Mitte der 80-er Jahre tauchten die ersten Gelbbauchunken nach starken Regenfällen bei mir im Garten auf. Daraus ist mittlerweile eine feste Population geworden. Die Eier werden nach eigener Beobachtung meist abgelegt, wenn es nach einer längeren Schönwetterphase plötzlich regnet. Erste Sichtung in 2004: 30. 03. Erste Sichtung in 2005: 25. 03.
Erdkröte (Bufo bufo)
25. 03. 06 Die Krötenwanderung hat begonnen
Juli 04 Jungtier, ca. 4 cm
20. 03. 04
23. 03. 04
19. 03. 04
23. 03. 04
Rote-Liste-Einordnung in RPf V (Art der Vorwarnstufe) Die Erdkröte gehört zu den häufigsten Amphibien in Deutschland; die Weibchen können bis zu 12 cm groß werden, die Männchen bleiben etwas kleiner. Als Nahrung dienen Nacktschnecken, Würmer und Insekten, auch Asseln werden nicht verschmäht. Obwohl Erdkröten zu dem Gewässer wandern und ihre Eier ablegen, in dem sie selbst zur Welt gekommen sind, fanden sie sich hier bereits im ersten Jahr nach dem Bau des - damals ersten - Teiches ein; vielleicht lag er ja auf ihrem Durchzugsgebiet. Erste Sichtung in 2004: 15. 03. Größte Individuenzahl in 2004: 18. 03.; 45 Exemplare Erste Sichtung in 2005: 15. 03.
Feuersalamander (Salamandra salamandra)
28. 05. 04 Larven, 5,5 cm
29. 05. 04 Larve kurz vor dem Verlassen des Wassers, ca. 6 cm
12. 02. 06 Beim Freisetzen von Larven
11. 11. 06
Die Zeichnung eines Feuersalamanders ist individuell und bleibt ein ganzes Leben lang gleich, ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck. Hier einige Beispiele:
04. 10. 08 ca. 17 cm
04. 10. 08 ca. 17 cm
21. 03. 10 ca. 13 cm
01. 10. 10 ca. 10 cm
17. 10. 11
17. 10. 11
17. 10. 11
19. 10. 11
19. 10. 11
19. 10. 11
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Rote-Liste-Einordnung in Deutschland und RPf V (Art der Vorwarnstufe) In der Dämmerung nach Regenfällen sind regelmäßig Feuersalamander auf meinem Grundstück anzutreffen. Dabei handelte es sich bisher ausschließlich um die Subspecies S. s. terrestris, die für Westeuropa typisch ist und sich durch gelbe Streifen bzw. in die Länge gezogene Punkte auszeichnet. Als Laichplatz dienen die Teiche. Auch im Hähnerbach habe ich schon Larven gefunden. Der Feuersalamander wird bis zu 20 cm langAußer den Larven, die, wie alle Amphibienlarven, im Wasser leben, sucht lediglich das trächtige Weibchen einmal im Frühjahr das Wasser auf, um bis zu 100 Eier zu legen, aus denen sofort die Larven schlüpfen.Die Nahrung der Feuersalamander besteht aus Nacktschnecken, Würmern und anderen Kleintieren. Erste Sichtung in 2004: Larven, 04. 02. (!) Erste Sichtung in 2005: 11. 02. Erste Sichtung in 2006: 12. 02. Erste Sichtung in 2011: 11. 02.
Teichmolch (Triturus vulgaris)
20. 03. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Männchen
20. 03. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Männchen
20. 03. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Männchen
20. 03. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Männchen
03. 04. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Weibchen
03. 04. 09 Teichmolch Triturus vulgaris Weibchen
Rote-Liste-Einstufung in RPf: V (Art der Vorwarnstufe) Der Teichmolch, unsere häufigste Molchart, wird etwa 10 cm lang und ist von März - Juni im Wasser zu finden, wo die Weibchen ihre Eier einzeln an Wasserpflanzen heften.Die Larven leben von kleinen Wassertieren wie Wasserflöhen u.a., die erwachsenen Tiere hauptsächlich von Kaulquappen. Ab Juni gehen die erwachsenen Tiere wieder an Land, wo sie auch überwintern; die Larven folgen im Herbst. Erste Sichtung in 2004: 14. 03. Erste Sichtung in 2005: 21. 03.
Mit gut 10 cm Länge ist der Bergmolch Triturus alpestris etwas größer als der Teichmolch; die Lebensweise ist mit diesem identisch, allerdings finder sich der Bergmolch einige Zeit früher in den Gewässern ein. Erste Sichtung in 2004:05. 02. Erste Sichtung in 2005: 15. 03. Erste Sichtung in 2011: 12. 02.